Arbeitsweise

Durch meine klinische Arbeit habe ich mich intensiv mit Körperarbeit und Trauma auseinandergesetzt. Mein Fokus liegt auf einer trauma-sensiblen Körpertherapie. Ich setze meine vielseitigen Weiterbildungen im Bereich Tanz, Bewegung, Yoga, Traumarbeit und schamanistische Seelenarbeit ein und lege Wert auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der KlientInnen.


Als Therapeutin verstehe ich mich als Übersetzerin der Körpersprache und möchte einen Raum der Präsenz schaffen, in dem der Kontakt zum lebendigen, fühlenden und wissenden Körper möglich wird. Hier können prägende Erfahrungen neu verhandelt werden, verlorene Verbindungen wieder auftauchen und durch achtsame und gesunde Grenzen wiederhergestellt werden. Ich unterstütze über die Körperarbeit den jeweiligen Prozess und begleite behutsam, ohne erneut eine Überschreitung (Retraumatisierung) der natürlichen Begrenzung.

In meiner Arbeit orientiere ich mich an den vorhandenen Ressourcen und an positiven Erfahrungen, um die Wahrnehmung zu fördern sowie die emotionale und körperliche Ausdrucksfähigkeit zu stärken.


Die Kombination der beiden Methodenausrichtungen der Bewegungstherapie und Somatic Experiencing (SE) erlauben meinen KlientInnen einen grösseren Spielraum zu entwickeln, ohne die eigene Begrenzung zu überschreiten. Mit Hilfe von Somatic Experiencing (SE) habe ich ein Instrument zur Verfügung, die Orientierung im Prozess schneller zu erkennen und die Thematik rascher zu erfassen.

Da Störungen in jeder Entwicklungsphase des Menschen auftreten und sich im Körper manifestieren, können diese zu Beschwerden wie Einschränkungen, Blockierungen, Erstarrungsreaktionen und Desorientierung führen. Fehlende Handlungen oder Bewegungen sowie unvollendete emotionale Stimulationen können Hemmungen oder Einschränkungen im Körper hinterlassen.


Gemeinsam erforschen wir unklare körperliche Reaktionen und suchen nach Lösungen, um im Körper die verlorene Sicherheit wieder zu finden. Wir entwickeln gemeinsame Strategien, um allfällige Verunsicherungen zu vermeiden und zu stabilisieren. Durch meine langjährige Erfahrung in der Körperarbeit habe ich erkannt, dass jedes menschliche Individuum seinen eigenen Genesungsrhythmus und seine eigenen Bewegungspräferenzen hat. Umso wichtiger, dass der jeweilige Prozess nicht forciert wird. Ich verstehe mich als Begleiterin, Beobachterin und Unterstützerin.

Schweigepflicht:

Ich unterstehe der Schweigepflicht, sollte ein Austausch mit anderen Berufsgruppen wünschenswert und sinnvoll sein, wird gemeinsam eine Schweigepflichtentbindung vereinbart.